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DOS-Befehl FDISK /MBR
Setup-Pfad ändern
Datentransfer mit DOS
Verschlüsselungs-Check
T-Online ohne Decoder
Netzwerkfreigaben erfragen
Netscape Messenger ohne Werbung


DOS-Befehl FDISK /MBR

Der undokumentierte DOS-Befehl schreibt das Masterboot-Programm neu auf den MBR (Master Boot Record: Partitionstabelle und Bootsektor) und überprüft, ob die Einträge in der Partitionstabelle gültig sind. Klassische Bootsektorviren wie Form oder Parity Boot, die sich zwar im Bootsektor aufhalten, die Partitionstabelle aber nicht antasten, lassen sich damit sekundenschnell entfernen.





Setup-Pfad ändern

Problem: Der Laufwerksbuchstabe Ihres CD-ROM-Laufwerks hat sich beispielsweise durch Hinzufügen einer Festplatte nachträglich geändert. Nun wollen Sie neue Komponenten nach-installieren - doch Windows 95 findet das CD-ROM-Laufwerk und damit seine Quelldateien auf der CD nicht mehr.

Anwender können den Pfad direkt in der Registrierdatenbank ändern. Er findet sich dort als Eintrag "SourcePath" unter Hkey_Local_Machine\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup





Datentransfer mit DOS

Wenn Sie Daten mit einem parallelen oder dem Nullmodem-Kabel von einem Rechner auf einen anderen kopieren wollen, können Sie dafür Interserver und Interlink verwenden. Es genügt, die Datei INTERSVR. EXE per Diskette auf den alten Rechner zu kopieren und dann zu starten.
Den neuen PC müssen Sie anschließend mit der DEVICE-Zeile "device=c:\interlnk.exe" in der Config.sys für INTERLNK.EXE neu booten. Die DOS-Version auf dem alten PC spielt praktisch keine Rolle: Interserver gibt sich mit der MS-DOS-Version 2.11 aufwärts zufrieden. Wenn Sie umgekehrt Interlink auf dem alten Rechner ausführen wollen, brauchen Sie mindestens die Version 3.0.




Verschlüsselungs-Check

Im Internet kommen immer mehr sogenannte sichere Verbindungen zum Einsatz, die zumeist mit dem SSL-Protokoll realisiert werden. Zu erkennen ist dies an einer URL, die mit "https://" beginnt. Wie sicher eine solche Verbindung aber wirklich ist, bestimmt nicht zuletzt Ihr Browser. Die außerhalb der USA erhältlichen Versionen sind nämlich üblicherweise auf 40-Bit-Verschlüsselung beschränkt. Ein solcher Verschlüsselungsgrad ist aber mit einigem Aufwand durchaus zu knacken. Wenn Sie feststellen wollen, wie sicher Ihr Browser in der Praxis ist, können Sie einen Online-Test durchführen.
Unter https://www.fortify.net/cgi-bin/ssl dürfen Sie dann ablesen, welches der beste Verschlüsselungsalgorithmus ist, den Ihr Browser bietet.
Falls Sie ein Netscape-Produkt verwenden und mit dem Resultat nicht zufrieden sind, können Sie sich unter www.fortify.net dann gleich noch das Freeware-Tool Fortify besorgen. Dieses bohrt Ihren Browser auf volle 128-Bit-Verschlüsselung auf, egal ob Sie unter Windows, Linux oder OS/2 surfen.


T-Online ohne Decoder

Seit der Umstellung auf den neuen Decoder im letzten Jahr kann man sich in T-Online einwählen wie bei anderen Internet-Providern: über das verbreitete Protokoll PPP. Dazu legt man sich eine neue Wähl-Verbindung an, die die Einwahlnummer 0191011 benutzt. In W95 ist das beispielsweise das DFÜ-Netzwerk. ISDN-Nutzer sollten einen Pseudo-Modemtyp einstellen bzw. für externe Adapter einen Init-String wählen, der das Leitungs-Protokoll HDLC oder "PPP über ISDN" verwendet.
Beim Benutzernamen muß man eine Aneinanderreihung dreier Informationen eingeben. An erster Stelle steht die zwölfstellige Anschlußkennung, danach kommt ohne Leerzeichen direkt die T-Online-Nummer, die in der Regel Ihrer Telefonnummer inklusive Vorwahl entspricht. Wenn die TO-Nummer weniger als 12 Stellen aufweist, müssen Sie noch ein Doppelkreuz (#) anhängen. Schließlich kommt noch Ihre vierstellige Mitbenutzer-Nummer dazu.
Als Paßwort verwenden Sie ganz normal Ihr TO-Kennwort.
Wenn Sie nun die Verbindung aufbauen, sollte Ihr PC nach rund 5 Sekunden in T-Online eingeloggt sein.




Netzwerkfreigaben erfragen

Öffnen Sie den Explorer und markieren Sie die Netzwerkumgebung.
Drücken Sie das "x" auf dem Nummernblock.
Jetzt werden Ihne alle Rechner mit Unterverzeichnissen angezeigt, die freigegeben sind.




Netscape Messenger ohne Werbung

Um den lästigen Aufruf des Netcenters auszuschalten, editieren Sie die Datei
prefs.js.

Fügen Sie folgende Zeile ein:

user_pref("mailnews.start_page.enabled",false);


Der Aufruf sollte dann unterbleiben.