Der Reichthalshof

In der Nähe stand das Dorf; Richthal, dessen Spuren nicht mehr auffindbar sind. Bereits 1122 erstmals erwähnt, verschwindet das Dorf im 16. Jahrhundert völlig. Möglicherweise ist es ein Opfer des Bauernkrieges von 1525 geworden. Die aufständischen Bauern aus Aura im Saaletal sollen es zerstört haben. Die Bewohner sollen laut Legende in einem kleinen Gehölz - dem Kopfhölzchen - aufgehängt oder geköpft worden sein.

Heute ist der Reichthalshof ein landwirtschaftliches Vorwerk des Schlossgutes Obbach. Als der Reichthalshof noch intensive bewirtschaftet wurde, unter anderen auch durch meinen Ur-Großvater Wolfgang Ender der unter der Woche als Schäfer beschäftigt war, und am Sonntag den Reichthalshof als Gaststätte bewirtschaftet hat. Ein reger Ausflugsbetrieb fand von Obbach bzw. den umliegenden Gemeinden  zum Reichthalshof statt.  

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Steintafel mit der Inschrift ANNO 1642

von der Ortsausfahrt von Obbach nach Sulzthal schon von Weitem zu sehen - die Feldscheune des Schlossgutes Obbach

Ehemaliger Steinbruch zwischen Feldscheune und Reichthalshof der re-füllt und wieder bepflanzt worden ist.

Feldscheune im Bereich des Reichthalshof

Das Kopfhölzchen