Die jüdische Schule

 

Bis ins Jahr 1820 hinein hatten einige jüdische Familien einen ungeprüften Privatlehrer, während die übrigen Kinder die christliche Schule besuchten. Nach Regierungsentschluss vom 11. Sept. 1820 sollten aber die Juden "eine eigene vorschriftsmäßige Schulanstalt gründen oder sich an die christliche Schulgemeinde insgesamt anschließen". Sie gründeten eine eigene Schule; freilich stand diese unter Lokalschulinspektion. "Der jüdische Religionsunterricht sei in der deutschen Sprache zu geben, an Sabbaten und Feiertagen bloß Lesen, Kopfrechnen, Gedächtnisübungen zu treiben und die aus Werktagsschule Entlassenen an den Sonntagen bis zum 18. Lebensjahr 2 1/2 Stunden in den vorgeschriebenen Fächern und Gegenständen zu üben.

Die jüdischen Lehrer:

Während seiner Zeit, 1836 wurde ein eigenes Schulgebäude (neben dem heutigen Kindergarten) als Judenschule erbaut.

war 1917 - 1919 zugleich Lehrer and der christlichen Schule. Lehrer und Vorsteher der israelischen Kultusgemeinde.

Am 8. Januar 1929 wurden die israelischen Schüler, wegen zu geringer Schülerzahl, der evangelischen Schule zugeteilt. Von da an ist der Lehrer Grünbaum nur noch für jüdischen Religionsunterricht zuständig.